Dr. Jakob Sidoruk machte uns auf eine Jobbörse aufmerksam, die wir mit unserem Schubladendenken wohl schnell als “nichts für unsere Absolvent*innen” aussortiert hätten, weil sie “IT und Technik” im Titel trägt und auch im Design viel zu “digital” für uns Retroaffine wirkt: Jobtensor.
Zum Glück war Jakob Sidoruk hartnäckig und wies uns auf aktuelle Stellenausschreibungen für Kulturwissenschaftler*innen hin, z.B.

Wirklich interessant fand ich die Herangehensweise über “Skills” und eine Kombination aus Fähigkeiten und Jobtiteln zu suchen. Das entspricht natürlich nicht der Art, wie wir in den Geisteswissenschaften lange “Employability” verstanden haben, nämlich auf “lebenslange”, irgendwie statische Berufsbezeichnungen wie “Kurator*in” oder “Lektor*in” hin. In der Ausschreibepraxis finden wir jedoch viel mehr situative, mittelfristige Stellen statt identitätsstiftender Berufe. Ich gab also in die KI-Suchmaske ein: “Kultur, Kommunikation, Geschichte, Microsoft Office”, und die Maschine fand: Projektmanager (m/w/d) | jobtensor. Passt.

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